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10.06.2026
10:30 Uhr
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Intel nimmt den Kampf gegen die erstarkte ARM-Konkurrenz auf. Wir checken, wie sich vier Notebooks hinsichtlich Performance und Akkulaufzeit schlagen.

Zum Jahresbeginn enthüllte Intel seine diesjährigen Notebookprozessoren der Baureihe Core Ultra 300, die unter dem Codenamen Panther Lake entwickelt wurde. Sie bringt die in der Vorgängergeneration noch getrennten Vorteile der Schienen 200V (Lunar Lake, lange Akkulaufzeit) und 200H (Arrow Lake, viel Performance) unter einen Hut – ganz so, wie es die ARM-Prozessoren von Apple und Qualcomm schon lange tun.
Wir hatten das erste Notebook mit Panther Lake schon Ende Januar 2026 getestet. Mit gleich zwei Bildschirmen war es ein Sonderling und wir hätten gerne schon früher gängiger ausgestattete Exemplare auf den Prüfstand gehoben. Allein: Es dauerte bis in den April hinein, bis eine größere Anzahl an Notebooks mit Core Ultra 300 im hiesigen Handel ankam. Wir stellen vier Geräte mit 14-Zoll-Bildschirmen einander gegenüber: HPs OmniBook X 14 kostet unter 1100 Euro, während für Dells XPS 14, Lenovos Yoga Slim 7i Ultra und Samsungs Galaxy Book6 Pro 14 zwischen 2700 Euro und 3000 Euro aufgerufen werden.
Diese Gerätepreise sind sehr hoch, aber inzwischen leider üblich für nagelneue Edelnotebooks: Die vom KI-Boom ausgelöste Speicherkrise mit irren Preisen für SSDs und Arbeitsspeicher dürfte noch lange anhalten. Zusätzlich ist seit dem Beginn des Irankriegs die weltweite Logistik teurer geworden. Das reichen die Hersteller durch: Als wir mit der Arbeit an diesem Test begannen, kosteten die drei teuren Kandidaten allesamt noch um die 2500 Euro. Das vergleichsweise günstige HP-Gerät wiederum ließ sich im März noch für 1000 Euro vorbestellen.